Klostergärtnerei

Südwestlich der Klosterkirche, wo sich einst Teile des barocken Klostergartens befanden, grünt und blüht es heute noch immer. 3.000 Quadratmeter groß ist der klösterliche Gärtnereibetrieb, davon 2.500 unter Glas. Für Gartenfreunde lässt dieses Angebot keine Wünsche übrig. Gärtnermeister Ludwig Fischer, der sein Handwerk in den 1960-er Jahren von Pater Martin gelernt hat, ist seit 1971 der verantwortliche Chef. Er setzt sich für eine umweltfreundliche und naturbezogene Produktion ein. So zieht er es vor, gegen Schädlinge lieber Nützlinge einzusetzen als die chemische Keule herauszuholen.

In der Klostergärtnerei findet der Kunde eine große Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen sowie Topfpflanzen in vielen Arten. Außerdem werden Gemüsejungpflanzen für den Hausgarten, aber auch Gemüse, Salat, Tomaten und Gurken aus dem eigenen Anbau sowie blühende Pflanzen für Garten und Balkon verkauft. Frische Schnittblumen, aus denen Gestecke und Sträuße für alle Anlässe gefertigt werden, gibt es selbstverständlich ebenso. Wer das Besondere sucht, findet es in Kräutern wie Ananassalbei oder aztekischem Süßkraut. Selbst Hibiscus-Blüten strahlen hier in einem Pink, wie man es andernorts eher nicht sieht.

Besucher können sich im neuen geräumigen Laden, wo auch Zubehör angeboten wird, und auf dem Freigelände umsehen. Für Kinder gibt es einen kleinen Streichelzoo mit zwei frechen, aber freundlichen Ziegen. Bisweilen tauchen zwei Kater auf, die in der Gärtnerei ein neues Zuhause gefunden haben. Neben dem Gärtnermeister sorgen vier Lehrlinge, ein Gehilfe und mehrere Teilzeitkräfte dafür, dass alles zur Zufriedenheit läuft. Auch die Sonderberufsschule St. Erhard der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg führt sein einigen Jahren den Praxisunterricht für die Ausbildung zum „Gärtner“ in der Mettener Klostergärtnerei durch.

Die Öffnungszeiten der Gärtnerei sind montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr sowie von 13.00 bis 18.00 Uhr und Samstag von 8.45 bis 12.00 Uhr.

Tel. (09 91) 9108 – 103
Fax (09 91) 9108 – 203