Karfreitag
Christian Holmer • 4. April 2026
„Um den Ruf Gottes steht des schlecht in unserer Zeit!“

Zusammen mit Gästen und den Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Metten-Neuhausen hat der Konvent der Benediktinerabtei Metten die Feier der Karfreitagsliturgie begangen. Nach dem stillen Einzug legten sich Abt Athanasius, Prior P. Thomas und die Ministranten in die Mitte des Altarraumes. Es folgten die Lesungen. Die Passion wird nach alter Tradition von einem Vokalensemble gesungen. Prior P. Thomas übernahm hierbei die Worte von Jesus Christus. Die Leitung des Ensembles lag in Händen von Christoph Liebl. In der Predigt versuchte Abt Athanasius die Gläubigen für sich zu gewinnen. „Gründen Sie mit mir eine stille Werbeagentur für Gott?“ So die Frage als Reaktion auf die weitläufige Feststellung, dass es um den Ruf Gottes derzeit schlecht stehe in unserer säkularen Gesellschaft. Abt Athanasius griff angesichts der Kriege und Krisen ein Wort aus der Passion auf. Die Juden entgegneten bei der Auslieferung Jesu an Pilatus: „Uns ist es nicht gestattet, jemanden hinzurichten!“ Der Abt setzte hier an und sah alles kriegerisches Handeln auf der Welt als unmögliches Leid an. In den Großen Fürbitten, vorgetragen von Prior P. Thomas, betete die Mönchsgemeinschaft mit den Gläubigen in den Anliegen der Kirche und der Welt. Die Mönche haben auch für euch gebetet.













