Studienfahrt nach Marseille
Studienfahrt der Q13 nach Südfrankreich – Marseille, das Mittelmeer und die Provence

Vom 13. bis 19. September 2026 führte die Studienfahrt 52 Schülerinnen und Schüler der Q13 des St. Michaels-Gymnasiums Metten gemeinsam mit ihren Begleitlehrkräften Lisa-Marie Fischer, Kristina Salmansberger und Steffen Kritsch nach Marseille. Die südfranzösische Hafenstadt und ihre Umgebung boten eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Geschichte und beeindruckenden Landschaften. Neben zahlreichen neuen Eindrücken gehörten auch kleinere Herausforderungen zum Programm, die die Gruppe gemeinsam meisterte. Nach der nächtlichen Busfahrt erreichten die Reisenden am Montagmorgen ihr Ziel. Zum Auftakt stand eine Rundfahrt mit dem „Petit Train“ auf dem Programm. Vom Alten Hafen aus führte die Strecke zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt und hinauf zur Basilika Notre-Dame de la Garde. Dort angekommen, bot sich ein beeindruckender Blick über Marseille und das Mittelmeer. Ein besonderes Erlebnis war für alle der Besuch der Basilika, der in diesem Jahr wieder kostenlos möglich war. Am Dienstag ging es nach Avignon. Bei der Besichtigung des imposanten Papstpalastes und einer anschließenden Stadtführung erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die bewegte Geschichte der Stadt, die im 14. Jahrhundert zeitweise Sitz der Päpste war. Ein Ausflug in die Camargue stand am Mittwoch auf dem Programm. Nach einem Aufenthalt am Strand von Saintes-Maries-de-la Mer erkundete die Gruppe bei einer Bootsfahrt mit Tiki 2 auf der Petit Rhône die einzigartige Landschaft der Region. Dabei konnten die Jugendlichen die besondere Natur des Rhône-Deltas mit seinen weißen Wildpferden und Stieren kennenlernen. Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachte allerdings eine unerwartete Unterbrechung des Reisealltags mit sich: In den Bus der Gruppe wurde eingebrochen. Dabei wurden die Scheiben des eigenen sowie eines weiteren Reisebusses eingeworfen. Dank des schnellen und professionellen Einsatzes der beiden Busfahrer hielt sich die Verzögerung jedoch in Grenzen. Innerhalb von nur zwei Stunden reparierten sie die beschädigten Scheiben an beiden Bussen mit Panzertape, Silikon und Plexiglas, sodass das geplante Programm nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt werden konnte. Damit stand auch dem Ausflug nach Aix-en-Provence nichts mehr im Weg. Dort erkundete die Q13 die charmante Altstadt mit ihren zahlreichen Brunnen, belebten Plätzen und den typischen Straßenzügen der Provence. Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der Verzögerung musste auf einen Besuch des Marktes verzichtet werden, der ursprünglich für den Vormittag eingeplant gewesen war. Dennoch bot Aix-en-Provence einen schönen Einblick in das südfranzösische Stadtleben. Ein weiterer Höhepunkt erwartete die Gruppe am Freitag nach dem Check-out aus dem Hotel. Bei einer Bootsfahrt zum Massif des Calanques konnten die Schülerinnen und Schüler die eindrucksvolle Küstenlandschaft zwischen Marseille und Cassis erleben. Die steilen Kalkfelsen und das türkisfarbene Wasser boten faszinierende Ausblicke. Allerdings zeigte sich das Mittelmeer an diesem Tag nicht nur von seiner schönen, sondern auch von seiner bewegten Seite: Der stärkere Seegang machte einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Bord zu schaffen. Trotz dieser Begleiterscheinung, manche fütterten die Fische, blieb die Fahrt ein eindrucksvoller Abschluss der Studienfahrtwoche. Am Freitagabend trat die Gruppe dann die Heimreise an und erreichte am Samstagvormittag wieder Metten. Hinter den 52 Schülerinnen und Schülern liegt eine abwechslungsreiche Woche mit zahlreichen kulturellen Entdeckungen, landschaftlichen Höhepunkten und gemeinsamen Erlebnissen. Neben den vielfältigen Eindrücken aus Südfrankreich dürfte auch der souveräne Umgang mit dem unerwarteten Zwischenfall allen in guter Erinnerung bleiben.






